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PILATES - Das MagazinBericht über die BLACKROLL im PILATES in der Ausgabe 1 von Februar/Mai 201007.02.2012

Nicht nur am Ball, sondern auf der Rolle bleiben – Pilates mit der Black Roll

 

Die Rolle ist gar nicht typisch Pilates – also nicht ursprünglich ... „Wie bitte?“ höre ich einige entsetzt aufbegehren, „das kann doch nicht sein!“ Doch! Kann es.

Joseph H. Hubertus hatte mit der Rolle noch nichts zu tun. Viele Übungen, die wir heute auf und mit der Rolle trainieren, machte er auf dem Barrel oder Arc. Es war erst Elizabeth Larkam, die die Feldenkrais-Rolle für das zeitgenössische Pilates entdeckt hat.

In der Feldenkrais-Methode wird die Rolle zur Schulung eines Bewegungsbewusstseins eingesetzt – „Bewusstsein durch Bewegung“.

Das Phänomen Rolle ist vielfach zu beobachten: Viele Kunden der Abendkurse kommen früher und legen sich vor der Stunde auf die Rolle, spüren die wohltuende Dehnung der Hüftbeuger, die sich während eines langen Bürotag verkürzt haben, oder rollen die Brustwirbelsäule ab und massieren den „Büro-Buckel“ weg. Tennisspieler und Golfer schätzen die Rolle, um ISG-Blockaden zu lösen. Propriozeptive Balance-Übungen sind bei allen beliebt, unter anderem weil man hier am deutlichsten Erfolg sieht, wenn man nicht „am Ball“, sondern „auf der Rolle“ bleibt und übt.

Und: Rollen machen einfach Spaß. Menschen zu vermitteln, dass Bewegung Spaß und Freude macht, ist eines meiner größten Anliegen. Und die Konsequenz ist, dass sie es dann auch zu Hause trainieren. Dementsprechend ist die Rolle, welche auch immer, eine super Sache um außerhalb des Studios zu Hause eigenverantwortlich etwas für sich selbst zu tun.
Genau so ist eben auch Elizabeth Larkam auf die Rolle gekommen: Sie sollten Übungen für Kunden zu Hause entwickeln und die Feldenkrais-Rolle schien ihr hierfür genau das Richtige zu sein – schließlich ist sie selbst Feldenkrais-Practitioner. Lange Jahre habe ich Rollen schweren Herzens durchgeschnitten und in meine Reisekoffer gepackt.

 

Nun habe ich mit der Pilates Black Roll ein wunderbares Trainings-Tool; ich bin unabhängig von einem Studio und erfahre eine deutliche Steigerung meines regulären Mattenprogramms. Und das ist noch nicht alles: Ich bin immer neugierig auf neue Materialien, neue Möglichkeiten und Ideen und so schlug ich vor, zwei bis drei dieser kleinen ursprünglichen Massagerollen mit einer Art flexibler Schwimmnudel zu verbinden. Das Ergebnis ist großartig und eine tolle Herausforderung. Etablierte bekannte Roller-Übungen werden so noch ein bisschen instabiler – und damit um einiges effektiver. Außerdem kann man einen Gymnastikstock durch die kleinen Rollen schieben und ganz hervorragende Ganzkörperübungen machen. Die Stabilität des ganzen Körpers wird damit in einer neuen Dimension gefordert!


Kurz: Ein Pilates-Leben ohne Rolle ist für mich schlichtweg nicht mehr denkbar – und die Black Roll ist ein fester Bestandteil meines (Pilates)Lebens!

 

Die Rolle grundsätzlich – und vor allem das Training mit der Black Roll – eignet sich besonders für alle, die sich schon für gut trainiert halten. Übungen werden damit einfach noch ein bisschen herausfordernder als auf der Matte. Die Rolle gibt ein hervorragendes und unmittelbares Feedback zur Übungsausführung und steigert den Lernerfolg enorm: Fehlhaltungen werden oft schneller gespürt.


Den Rest des Berichts sowie die dort aufgeführten Übungen finden Sie hier!