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Dr. biol. hum. Robert Schleip zu Blackroll

"Nach kurzer Testung, auch an mehreren Patienten, bin ich von der Backroll schlicht begeistert. Deren vielfältige Anwendungs-Möglichkeiten verbunden mit der Möglichkeit die Druckstärke durch entsprechende Entlastungstechniken individuell und graduell zu moderieren, erlauben ein großes therapeutisches Spektrum.

Aus der Literatur ist schon seit Längerem bekannt, dass das muskuläre Bindegewebe bei gezielter mechanischer Stimulation zu einer erhöhten Kollagen-Regeneration angeregt werden kann. Ich vermute, dass bei den Blackroll-Übungen zusätzlich auch der Wassergehalt der Grundsubstanz erneuert wird (Schwammeffekt) sowie die sensorischen Nervenendigungen in den Faszien und derenWeiterleitung in den Faszien neu eingestellt werden. Bei wohl dosierter Anwendung könnte so die Architektur der Faszie in Richtung auf eine größere elastische Geschmeidigkeit verändert werden. Zusätzlich scheint mir dabei auch eine sensorische Umprogrammierung angeregt zu werden, bei der Schmerz-Empfindlichkeit sukzessive von einer Verfeinerung der 'Propriozeption' abgelöst wird, also einer gesunden und präzisen Körperwahrnehmung von innen. Es wäre spannend, diese Effekte in den nächsten Jahren sowohl klinisch als auch im Labor genauer zu erforschen. Meine ersten eigenen therapeutischen Anwendungs-Erfahrungen, vor allem mit Patienten aus dem sportlichen Bereich, sind jedenfalls sehr vielversprechend.„


Dr. biol.hum. Robert Schleip
Direktor, Fascia Research Project, Universität Ulm